Die Skischule Winterberg - Neuastenberg im Hochsauerland ist die erste DSLV und DSV Profi Skischule in der Skiarena Sauerland.
Seit 2014 sind wir auch Mitglied der DSV Skiakademie.

Unterrichtet wird nach dem neuesten Stand der Technik und Methodik, sowie der Schneesport Philosophie des Deutschen Skilehrerverbandes und des Deutschen Skiverbandes.

Die Leitung der Skischule Neuastenberg hat der staatlich geprüfte Skilehrer Ulrich Flasche mit seiner Ehefrau Martina Flasche.

Neben aktuellen Winter - Trendsportarten wie z.b. Schneeschuhwandern und langjährig erprobten Spass mit Ski und Snowboard, bieten wir Ihnen das nötige Know How und passende Fachwissen.

Skischule Winterberg - Neuastenberg
Skiakademie Zertifikat
Urkunde FIS Winterberg


Kinder können bei uns ab dem 4. Lebensjahr mit ihrem ersten Skikurs beginnen.
Mit Hilfe unseres Zauberteppichs im Regenbogenland auf der Postwiese sammeln die kleinen erste Erfahrungen auf Skiern und im Lift.
Gelernt wird Skifahren in kleinen Gruppen und je nach Erfahrungsstufe geht es auch schnell vom Zauberteppich an die richtigen Lifte.
Unsere Skilehrer sprechen mehrere Sprachen und haben Fortbildungen absolviert.

Geschichte des Skisports auf der Postwiese

Seit Beginn des Skilaufs im Sauerland, wurde im Gebiet um den Kahlen Asten und auch auf der Postwiese in Neuastenberg Ski Unterricht an Sportbegeisterte erteilt.

Besonders die Lehrer nutzten den Ski Unterricht als Sportstunde für die Schüler im Winter. So veranstaltete Neuastenberg schon 1909 ein großes Ski Fest mit Ski Wettkämpfen auf der Postwiese.

Ab 1925 wurden vom Westdeutschen Skiverband Lehrwarte-Kurse im Hochsauerland abgehalten und 1927 gab es die erste Lehrwarteprüfung am Sturmfried in Neuastenberg/ Lenneplätze. So war es kein Wunder, dass in den 30er und 40er Jahren viele Einheimische den Winter-Gästen in Neuastenberg auf der Postwiese das Skifahren lehrten.

Erfolgreiche Skisportler aus der Kriegs und Nachkriegszeit, wie Heini und Willi Pape und Herbert Nettig, nahmen nach 1945 den Ski Unterricht schnell wieder auf.
Heini Pape organisierte aus seiner Schusterwerkstatt an der Dorfstraße den Ski Unterricht und gründete 1954 die Skischule Neuastenberg

1958 wurde Heini Pape Verbandslehrwart des Westdeutschen Skiverbandes (WSV).
Seinem Einsatz und seiner Begeisterung für den Skisport ist es zu danken, dass das Lehrwesen in NRW einen beachtlichen Aufschwung nahm. Viele Skilehrgänge wurden ab diesem Zeitpunkt in Neuastenberg von den Lehrwarten des WSV durchgeführt.

Gelehrt wurde die österreichische Wedeltechnik, die Heini Pape perfekt beherrschte. Mit dabei waren Willi Pape, Herbert Nettig, Günter Spiekermann, Wilfried Bodenmüller, Ferdi Bernards, Gerd Großmann, H.H. Wicht, Kalli Quix und weitere Lehrwarte aus dem WSV-Lehrteam. Sie schulten ab 1958 nicht nur die Übungsleiter des WSV, sondern auch die Gäste von Neuastenberg.

1958 fand bereits die erste Schulung für 50 Pädagogen aus NRW statt

Gruppenfoto Skilauf

(Sauerlandarchiv S.107). Wörtlicher Auszug:
"Seit Wochenanfang sind auf den Astenberger Skihängen Lehrer in der Skischule. Es handelt sich dabei um Skimänner und Skifrauen, die vom Nordrhein-Westfälischen Kultusminusterium sozusagen dienstlich auf die Bretter beordert sind .Die sportliche Leitung in Sachen Schneepflug, Slalom und Stangenakrobatik lag in den Händen von Heini Pape, dem Lehrwart des Westdeutschen Skiverbandes".

Auf Anregung von Hubert Heckmann, damals Schriftleiter der Zeitung "Westdeutscher Skiläufer" überführte Heini Pape die Neuastenberger Skischule 1961/62 in die erste WSV-Skischule. Die WSV-Skischule Neuastenberg war jetzt die Musterskischule und das Schulungszentrum für alle neuen WSV-Skischulen und Vereins-Skischulen im Bereich des Westdeutschen Skiverbandes. Alle Skilehrer waren Mitglieder im Landeslehrteam des WSV. Einige Lehrteammitglieder, wie Hans Sonnenschein, besuchten Landesausbilder-Lehrgänge für Kinderskilauf bei Christel Cranz in Steibis und kümmerten sich Intensiv um den Kinderskiunterricht der WSV Skischule. Viele Skilehrer, die heute in der Skischule arbeiten haben hier ihre ersten Ski-Erfahrungen gemacht und bestanden später ihre Skilehrer-Prüfungen beim WSV bzw. DSV und DSLV.

Ulrich Flasche wurde 1971 sogar ins Bundeslehrteam des Deutschen Skiverbandes berufen. Diese höchste Stufe des Amateur-Skilehrwesens reichte ihm aber noch nicht. Er absolvierte eine 4-jährige Ausbildungszeit bei dem Lehrherrn Peter Obermeier, Garmisch-Partenkirchen,  und schloss 1978 die Ausbildung des DSLV (Deutscher Berufs-Skilehrer- Verband) an der TU München mit der Bezeichnung staatl. geprüfter Skilehrer ab und war somit auch Sportlehrer im freien Beruf.

1978 übernahm Ulrich Flasche als Leiter die Skischule Neuastenberg

Als Ausbilder im WSV konnte er viele Skilehrer aus ganz Deutschland für seine Skischule gewinnen und so arbeiten für sie heute in der Wintersaison über 60 Skilehrer.
Die heutige Skischule Winterberg Neuastenberg ist anerkannt vom Deutschen-Berufs-Skilehrerverband (DSLV) und dem Deutschen Skiverband (DSV). Unterrichtet wird nicht nur in deutscher, sondern auch in englischer und niederländischer Sprache. Die Skilehrer nehmen jährlich an Fortbildungen teil und können so stets die aktuellsten Techniken vermitteln. 

Zum 50-jährigen Skischul-Jubiläum erhielt die Skischule die Lizenz des DSLV für Kids on Snow - Snuki (das Maskottchen) begleitet die Kinder im Schnee und hilft den Spaß am Skilauf zu vermitteln.

Bis zur heutigen Carving Technik war es ein weiter Weg über Telemark, Stemmbogen, Arlbergschule, Wedeln, Parallel und Umsteigetechnik.
Parallel dazu veränderte sich das Ski- und Schuhmaterial in all den Jahren. Vom Holzski mit Kabelzug-Bindung und Lederschuhen über Metall- und Kunststoffski mit Sicherheits-Bindung und Plastik-Schuhen ging die Entwicklung zur modernen Skiausrüstung (Übrigens wunderbar dargestellt im Westdeutschen Wintersportmuseum in Neuastenberg).

Die lawinenartige Entwicklung des Wintertourismus in Neuastenberg war natürlich nur möglich durch den Ausbau der Infrastruktur im Ort und der Postwiese. Der erste Skilift (eine Seilwinde) wurde von der englischen Besatzungsmacht nach dem 2.Weltkrieg auf der Postwiese gebaut. Nach Abzug der Engländer baute Herr Petri aus Wanne-Eickel zwei Tellerlifte. Der Busunternehmer brachte viele Gäste aus dem Ruhrgebiet zum Skifahren ins Hochsauerland. 1962 übernahm dann die neu gegründete Liftgesellschaft diese Lifte, baute sie zu Ankerliften um und stellte weitere Liftanlagen auf der Postwiese auf.
Bereits zur Skisaison 1966/67 baute Heini Pape auf der Postwiese die ersten Schneekanonen in Deutschland auf. Leider hat die damalige in Selbstbau entwickelte Technik noch nicht richtig funktioniert. So hat es noch viele Jahre gedauert bis die heutigen modernen Beschneiungs-Anlagen eine lange, sichere Skisaison ermöglichen und den Skifahrern viele schöne Skitage bescheren. Zur neuen Saison 2014 wird der erste 4er Sessellift in Betrieb genommen um den Gästen und Skischülern noch mehr Komfort bieten zu Können.